Fürstenecker Fototage 2019-2- Makrofotografie bei Sonnenaufgang

Hi Leute,

hier kommt der zweite Teil der Fürstenecker-Fototage 2019. Schon im anderen Beitrag hatte ich euch erzählt, dass mich Makrofotografie und Schwarz-Weiß-Fotografie besonders weitergebracht haben. Im letzten Beitrag hatte ich euch von der Schwarz-Weiß-Fotografie berichtet. Jetzt kommt also die Makrofotografie an die Reihe:

An unserem letzten Tag sind wir also um halb vier (nachts!!!) aufgestanden. Das war schon eine Herausforderung, als ein Mensch, der normalerweise am Wochenende nicht vor elf Uhr aus dem Bett kommt. Aber ich wollte unbedingt Insekten Fotografieren! Also trafen wir uns alle um vier am Treffpunkt der Burg. Wir mussten nicht weit weg gehen, um Insekten zu finden, da an der Burg auch hohe Gräser liegen. Also ging es dann ins Gras. Kaum saßen wir dort, fanden wir auch schon die ersten Insekten. Unser Workshopleiter Marko König stellte vielen Objektive zur Verfügung, die keine Makroobjektive dabei hatten. Auch eine Klemme stellte er uns zur Verfügung. Dabei stellt ihr euch jetzt wahrscheinlich die Frage: Eine Klemme bei der Makrofotografie? Was ist das und wofür braucht man so etwas? Also, eine Klemme ist ein “Piekser”, den man in den Boden steckt. Von diesem geht eine Querstrebe zur Seite. An dieser Querstrebe ist vorne eine Klammer angebracht. Mit dieser Klammer kann man dann eine Blüte oder ein Blatt festklemmen. Das macht man, da immer eine sanfte Briese Wind geht, die die Bilder schon unscharf erscheinen lassen können. Schon die kleinste Bewegung ist eine Bewegung zu viel, wie ich schmerzlich beim Bilder Aussortieren feststellen musste. Doch zuvor entdeckten wir ein Insekt nach dem Anderen. Marko konnte uns bei jedem Insekt sagen, was es ist. Das fand ich sehr spannend und faszinierend. Doch bevor ich diesen Workshop gemacht habe, habe ich mich immer gefragt, warum in Gottes Namen, man zur Makrofotografie so früh aufstehen muss?! Jetzt weiß ich es! Der Grund ist eigentlich sehr plausibel: Insekten sind nachts in der Schockstarre, das heißt, wenn man früh genug aufsteht, um sie zu fotografieren, bewegen sie sich nicht. Zu diesem Zeitpunkt waren die Insekten auch noch in der Schockstarre. Man konnte tatsächlich feststellen, wie sie sich um circa sechs Uhr angefangen haben, zu bewegen. Dies nahm bis sieben Uhr immer weiter zu, bis scharfe Fotos irgendwann unmöglich waren.

Das Bild, was ich hier gepostet habe, hat für mich schon immer die friedliche Stimmung der Natur dargestellt und mich begeistert. Bei diesem Foto fand ich die Struktur im Flügel der Fliege sehr faszinierend und wie das Licht diesen zum Glitzern bringt.

Das war Teil zwei der Fürstenäcker Fototage 2019. ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. Ich freue mich über jeden fotoverrückten Leser und jeden Kommentar!

Bleibt schön gesund und bis demnächst! Eure Neufi Mini

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