Jamie

Hey Leute,

Wie ihr vielleicht festgestellt habt, poste ich alle zwei Wochen um 11 Uhr einen Beitrag.

Letzten Montag ging ich mit einer Freundin der Familie und ihrem Hund, Jamie, gassi, da ich einmal in die Tier-Portrait-Fotografie reinschnuppern wollte.

Hier ein Beispielbild, das dabei entstanden ist:

Jamie, mein Model

Nun zu meinen Erfahrungen:

Ich denke ein Punkt, der mir bei Jamie ein Vorteil eingebracht hat, war, dass sie mich sehr gut kennt. Daher hat sie schnell Vertrauen zu mir, bzw. meiner Kamera aufgebaut. Dennoch aller Anfang ist schwer!

Am Anfang dieser Situation hatte Jamie große Angst vor meiner Kamera, weshalb sie durch die Gegend “gehüpft” ist. Ich brauchte einige Zeit, bis ich Jamie zeigen konnte, dass die Kamera kein gefährliches Objekt ist. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man mit Kamera in der Hand den Hund streichelt, dieser Vertrauen zu der Kamera fasst. Ich glaube, es könnte schwierig sein, dies mit einem fremden Hund zu erreichen, da dieser sich dann an euch und eure Kamera gewöhnen muss.

Also habe ich zuerst mit großem Abstand zum Hundekopf fotografiert. Mit der Zeit hat Jamie irgendwann gar keine Angst mehr gehabt und somit konnte ich dann auch sehr nah am Kopf fotografieren, wie beispielsweise beim Beitagsbild. Bei diesem Foto war es auch von Vorteil, dass Jamie gerade einen Hasen gesehen hat und sich so der Jagdtrieb gezeigt hat, indem sie bestimmt 5 -10 Sekunden wie versteinert stillgestanden hat. In dieser Zeit konnte ich in aller Ruhe Blende, ISO und Belichtungszeit einstellen.

Ein Tipp, der mir aufgefallen ist, ist, dass man am Besten mit einer geschlossen Blende fotografieren sollte. Denn meine anfängliche Fotoidee ging genau in die andere Richtung, so bemerkte ich, dass das keine gute Idee ist!

Meine anfängliche Fotoidee war also, dass ich mit offener Blende nur das Auge scharf haben wollte. Dies ist allerdings sehr schwierig zu erreichen, da ein Hund sich meistens doch sehr stark bewegt.

Noch eins! Habt keine Angst vor hohen ISO-Zahlen (wie ich ;-)) ) Eine hohe ISO ist besser als unscharfe Bilder!!!! Bei Hunde-Portrait-Fotografie würde ich nach meinen Erfahrungen jetzt niemals unter 1/250 fotografieren. Dementsprechend muss man, gerade wenn man in der Dämmerung fotografiert, auf eine hohe ISO zurückgreifen.

Was für Erfahrungen habt ihr denn so gemacht? Habt ihr noch andere Tipps?

Ich wünsch euch eine schöne nächste Woche!

Eure Neufi Mini

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