Wildpark ohne Zäune

Hey Leute,

ich möchte euch noch ein Bild aus meinem Urlaub im Sommer und die Story dahinter erzählen:

Es war ein ein bisschen verregneter Sommertag, da haben meine Eltern und ich überlegt, was wir so unternehmen könnten, wobei man nicht ganz so nass wird und schnell wieder zurück ist. Da sind wir auf den Wildtierpark in Malta gestoßen. Hier sollte es heimische Tiere in einem Park geben. Wir fanden das eigentlich eine schöne Idee und fuhren dann auch dort hin. Doch mit so etwas Schönem haben wir definitiv nicht gerechnet. Wir kamen dort hin und sahen weder Zäune, noch Gehege, wie in den meisten Tierparks. Es war alles richtig schön bewaldet und der Weg durch das Gelände war wie ein Wanderweg aus Serpentinen.

Angekommen bei den Rehen fotografierte ich am Meisten. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, liebe ich Rehe (ja, vor allem aber die Kids!!!!!) :-)). Also entstanden folgende zwei Fotos:

Reh-Kid im Wildpark auf freier Fläche
schlafende “erwachsene” Rehe

Ich finde es so toll, dass alles so groß war und die Rehe richtig Platz hatten, sich auszubreiten. Das Reh-Kid ist ganz unbeschwert durch die Gegend gehüpft und die anderen Rehe haben ganz ruhig geschlafen, als wäre es nichts besonderes, dass die ganzen Menschen sie die ganze Zeit angaffen.

Jetzt aber mal zum Fotografischen:

Ich muss sagen, es war gar nicht einfach das Reh-Kid so scharf fokussieren zu können! Natürlich ist es nicht für ein Foto stehen geblieben. Hierbei hätte mir aber eine sehr kurze Belichtungszeit und eine geschlossene Blende gut weiter geholfen. Daran habe ich allerdings zu spät gedacht. So hätte man einen großen Raum gehabt, indem alles scharf geblieben wäre. Ich habe allerdings mit einer Blende von 2.8 und einer Belichtungszeit von 1/200 bei ISO 400 fotografiert. Das hat das Ganze schon ganz schön erschwert. Aber naja, ist ja trotzdem was geworden.

Das andere Bild war schon einfacher zu fotografieren, denn die Rehe lagen ja einfach nur da und haben sich nicht bewegt.

Was aber zusätzlich gar nicht einfach war, war dass ich ja sehr weit von den Rehen entfernt war und deshalb auch die Verwacklungsgefahr größer war, als wenn ich näher dran gewesen wäre.

In der Nachbearbeitung habe ich dann die Augen der Rehe nachgeschärft und das gesamte Reh aufgehellt. Durch die Aufhellung des Rehs hebt dieses sich besser vom ebenso braunen Boden ab. Dadurch muss man sozusagen nicht nach dem Reh “suchen”.

Außerdem habe ich die Grüntöne noch etwas intensiver, mithilfe der Sättigung, gemacht. Ihr seht ja anhand meiner Bilder, dass es bei mir nicht zu wenig Farbe gibt. Hihihihi. Früher habe ich das immer etwas sehr übertrieben und es war dann schon ein echt zu krass blauer Himmel…hm.

Habt ihr auch schon einmal einen solchen Park besucht, indem ihr einfach so zwischen den Tieren durchgegangen seit?

Eine Sache noch: Ich fand es echt toll, dass sich wirklich jeder an die offiziellen Wege gehalten hat. Normalerweise gibt es ja immer solche Idioten, die die Natur zerstören und sich nicht an die Regeln halten.

Das war’s auch schon wieder von mir. Fotografiert schön und bis demnächst 😉

Eure Neufi Mini

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